Sonntag, 11. Oktober 2015

DIY-Katzennest höhenverstellbar || DIY- Kuscheltraum


Der Herbst zeigt sich momentan von seiner Wechselhaften Seite. Manchmal erlebt man Tage voller Regen und manchmal ist es der blaue Himmel und Sonnenschein pur der uns morgens weckt. Auch wir Fellnasen merken schon wieder den Wetterumschwung und verkriechen uns in Höhlen und in kuschelweiche Bettchen. Ich z.B. liege momentan gern in der Höhle von Stich-Haltig. Kenai hingegen, verkrümelt sich auf die weichen Kissen auf dem Kratzbaum. Damit wir aber beide etwas warmes für den Winter haben, hat sich unsere Mitbewohnerin Gedanken gemacht. Es sollte weich, kuschelig und warm sein. Zudem wollte sie etwas mit hohem Rand. Entstanden ist damit das Kuschelnest!



Ihr braucht: 
- 2 Fleece-Decken in unterschiedlichen Farben
- 1 Stoffband
- Füllwatte
- Nadel, Faden und Schere
- einen Stift zum Anzeichnen
- und ca. 1 Stunde Zeit.

Schritt 1:

Zuerst müsst ihr euch natürlich überlegen wie groß euer Kissen werden soll. Meine Mitbewohnerin bevorzugt einen Durchmesser von 60-70cm. Habt ihr einen großen Stubentiger daheim, rechnet zusätzlich zu unseren Maßen noch 10-15cm dazu.

Zuerst nehmt ihr euch die Decke, die am Ende der untere Teil vom Kissen ist. Diese faltet ihr einmal in der Mitte und legt euch die geöffnete Seite vor euch hin. An der geöffneten waagerechten Seite zeichnet ihr nun 1 Meter an. Dann markiert ihr euch die beiden Anfangs und Endpunkte, sowie die Mitte. Ab der Mitte messt ihr nun 50cm nach oben ab und markiert euch dort den Endpunkt. Danach bildet ihr mit Nadel, Faden und Stift eine Art Zirkel und zeichnet euch einen Halbkreis.

Danach schneidet ihr die beiden Halbkreise aus, denn eure Decke ist doppelt gelegt, und somit musstet ihr nur einmal aufzeichnen.
Schritt 2:

Nun nehmt ihr euch die andere Decke zur Hand und faltet diese ebenfalls in der Mitte. Ihr müsst euch diese aber nun mit der geschlossenen Seite zu euch legen, damit ihr einen kompletten Kreis am  Ende bekommt. Dann zeichnet ihr 80 cm an der waagerechten,geschlossenen Seite an und markiert euch wieder den Anfangs,-und Endpunkt, sowie die Mitte, Danach markiert ihr euch 40 cm nach oben von der Mitte aus und zeichnet den Halbkreis an. Nachdem ihr diesen dann ausgeschnitten habt, habt ihr einen kompletten Kreis.

Schritt 3: 

Jetzt legt ihr euch die beiden Halbkreise hin und legt sie zu einem Kreis zusammen. Danach legt ihr den kompletten Kreis auf die beiden Halbkreise, sodass links, rechts oben und unten, genau derselbe Abstand entsteht und eure beiden Kreise den gleichen Mittelpunkt haben.
Wenn ihr das gemacht habt,zeichnet ihr auf den oberen Kreis, einen weiteren Kreis mit einem Durchmesser von ca.25 cm - 30cm. Dieser muss wieder genau in der Mitte liegen. Zur Hilfe nimmt sich meine Mitbewohnerin immer einen Teller - ihr könnt aber wieder das Prinzip mit dem Faden, den Stift und der Nadel anwenden.

Schritt 4: 

Nun muss der eben entstandene Kreis genäht werden. Dazu näht ihr immer einen Zentimeter nach vorn und wieder 0,5cm nach hinten. Der Schlingenstich ist der Einfachste und hält super.

Schritt 5:



Wenn das Nähen geschafft ist, könnt ihr euch an das Schneiden der Fransen machen. Dazu schneidet ihr erst am unteren Kreis ca. 1cm breite und 7cm lange Fransen. Danach schneidet ihr am oberen Kreis wieder 1cm breite aber nur ca. 4-5cm lange Fransen.
Ihr müsst dabei beachten, nicht beide Kreise gleichzeitig einzuschneiden, sonst könnte euer Kissen nicht rund sondern oval werden.

Schritt 6: 

Nun braucht ihr das Stoffband. Dieses legt ihr unter die oberen Fransen aber über die unteren Fransen.Danach knotet ihr zuerst 3 Fransen zusammen,sodass ihr 3 Knotet erhaltet. Danach legt ihr das Stoffband nach oben. Ihr knotet jetzt wieder 3 Knoten und legt das Stoffband über die 3 Knoten. Danach legt ihr das Stoffband wieder zwischen die Fransen und knotet 2 Knoten. Und nun legt ihr das Stoffband wieder nach oben und knotet wieder 2 Knoten. Danach macht ihr dasselbe wieder mit 3 Knoten.
Erst immer 3 Knoten in denen das Band verschwindet, 3 Knoten wo das Band drüber gelegt wird, dann 2 Knotet wo das Band verschwindet und 2 Knoten wo das Band drüber gelegt wird. Dann fängt das ganze Spiel wieder mit 3 Knoten an. So macht ihr dies immer weiter, bis ihr am Ende seit.
Fangt am Besten mit den Knoten an, an der Kante wo sich die 2 Halbkreise trennen. so habt ihr 2 gleichlange Flächen zum knoten.

Warum immer 2 und dann 3 Knoten ? Das kleine Katzennest könnte sonst unförmig werden.

Schritt 7:

Wenn das ganze Geknote geschafft ist, könnt ihr euch an das Füllen des Kissens machen. Dazu dreht ihr das Kissen einfach um, und füllt zuerst die Mitte mit ordentlich Füllwatte.
Danach könnt ihr die Mitte schon einmal zunähen.

Danach müsst ihr nur noch den äußeren Ring füllen und auch diesen zunähen und schon habt ihr es geschafft.

Jetzt könnt ihr selbst entscheiden, ob ihr das Kissen zu einem kuscheligen Nest zusammenzieht, oder ob ihr es lieber als einfaches Knotenkissen mit einer Schleife lassen wollt.
Euer höhenverstellbarer Kuscltraum ist nun auch Einsatzbereit und jede Katze kann sich darin einkuscheln!

Diesen Kuscheltraun kann man im übrigen auch in 4eckig machen - auch dazu wird es hier noch ein DIY geben!.

1 Kommentar:

  1. Hallo, lieber Gizmo,

    das schöne Kuschelnest ist der Hammer!!! Ich kann mir vorstellen, dass ihr euch Beide darin
    so richtig einkuschelt und wohlfühlt.
    Deine Mitbewohnerin hat wirklich Talent, solche schöne Sachen herzustellen. Ich muss immer
    wieder staunen, was für tolle Ideen sie hat und diese auch so super umsetzen kann.
    Leider habe ich vom Schneidern keine Ahnung und kann solche schönen Dinge nicht selber
    machen.
    Jedenfalls wünsche ich dir und Kenai gemütliche Kuschelstunden im Kuschelnest!!!

    Liebe Grüße von
    Elke

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